KK-Auflage Wettkampf

Am heutigen 25. April 2026 verwandelte sich das Schießsportzentrum in Londorf in eine Bühne für Präzision, Ruhe und höchste Konzentration: Die KK-Auflageschützen des Deutscher Schützenbund trafen sich zum Wettkampf auf der 50-Meter-Anlage.

Insgesamt 56 Teilnehmer stellten sich der Herausforderung und lieferten sich einen Wettbewerb, bei dem nicht Schnelligkeit, sondern absolute Genauigkeit den Ausschlag gibt. Beim sogenannten Auflageschießen – einer Disziplin, bei der das Gewehr auf einer speziellen Vorrichtung ruht – kommt es auf feinste Kontrolle von Atmung, Haltung und Abzug an. Selbst kleinste Abweichungen entscheiden über Sieg oder Platzierung.

Eine besondere Regelung sorgt dabei für Chancengleichheit: Schützen ab 70 Jahren dürfen den Wettkampf sitzend absolvieren – unterstützt durch einen zugelassenen Schemel, ohne dabei an sportlicher Leistung einzubüßen.

Geschossen wurde mit dem Kleinkalibergewehr, wahlweise ausgestattet mit Zielfernrohr oder klassischer Diopter-Visierung. Ziel war die 10er-Ringscheibe in 50 Metern Entfernung – ein winziger Punkt, der höchste Präzision verlangt.

Und genau diese Präzision wurde eindrucksvoll demonstriert: Nach 30 Wertungsschüssen erreichten die besten Teilnehmer herausragende Ergebnisse. Mit bis zu 311,9 Ringen in der Zehntelwertung zeigten sie eindrucksvoll, wie nah Perfektion im Schießsport tatsächlich sein kann.

Ein Wettkampf, der einmal mehr bewies: Im KK-Auflageschießen entscheidet nicht Kraft, sondern Nervenstärke, Technik und jahrelange Erfahrung.